Unbekanntes Fundstück

Konstruktionen, Befunde, alte Farbanstriche usw.
Ulrike Nolte
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Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

Hallo zusammen,

von unserem Dachspitz hat mein Mann 2 Fundstücke "gerettet", die uns große Fragezeichen bescherten.

Auf dem Bild sieht man ein Gestell, ca. 3,50 m hoch, unten ca. 1,50 m breit. Unten und oben sind Halterungen für (vermutlich) Stäbe angebracht. Die Gurte rechts und links kann man spannen.

Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte? Sind diese Dinger historisch wertvoll? Wir haben 2 davon.

Und noch etwas - kennt jemand ein Heimatmuseum in unserem Einzugsbreich (Lipper Land), wo man evtl. Interesse an alten Gerätschaften hat? Wir haben eine alte Holzmangel aus Eichenholz, eine Fahnenstange aus Eichenholz und eine Dosenmaschine zu vergeben. Das sind ebenfalls Fundstücke, für die wir aber leider keinen dauerhaften Platz haben. Zum Wegwerfen sind sie aber dann doch viel zu schade. Leider erreiche ich im Freilichtmuseum Detmold nie die zuständige Person.

Fragende Grüße
Ulrike
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Stefan Schöller
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Stefan Schöller »

hallo, kannst du mir das foto von der dosenmaschine senden.
wenn es das ist was ich suche, kaufe ich es.

liebe grüße stefan
Ulrike Nolte
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

Hallo Stefan,
Foto kommt per Mail.
Aber Du muss das gute Stück dann schon hier abholen. Zum Verschicken ist es viel zu groß und vor allem zu schwer.

Liebe Grüße
Ulrike
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Stefan Haar
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Stefan Haar »

... auf "Dosenmaschine" wäre ich nie gekommen ...

... hätte zunächst auf eine selbst gebastelte Beton-Patsche getippt ;D

Würde mich ja doch mächtig interessieren, wie das Ding funktioniert :)
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Ralf Femmer | KS Freiberg
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ralf Femmer | KS Freiberg »

Was um alles in der Welt ist ein Dosenöffner?
Kann mir mal jemand die Funktionalität erläutern?
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von salinodg »

Mit einem Dosenöffner werden (Konserven-) Dosen geöffnet. Gerüchte besagen, daß es sie bereits mit Elektro-Antrieb gibt.

Klappt besser als mit einem Schraubenzieher, Hammer etc.

Hier scheint aber die umgekehrte Funktion gefragt zu sein ;-)

Grüße aus der Abteilung "Volks-Aufklärung"
Ulrike Nolte
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

Guten Morgen von der Baustelle (hier schneeregnet es :-(

Ich mache nachher gescheite Bilder von dem guten Stück.

Mit einer Dosenmaschine werden mitnichten Dosen nur geöffnet - sie werden damit auch verschlossen. In unserem Haus fand eine regelrechte Einmachfertigung statt. Die umliegenden Nachbarn brachten ihr Gemüse und Fleisch zum Eindosen.

Das Einmachgut wurde in die Dosen gefüllt, Deckel drauf und dann mit der Dosenmaschine zugemacht. Und zwar wurde dabei der Dosenrand um den Deckel gebördelt. Danach kamen die verschlossenen Dosen ins Wasserbad auf den Herd oder in den Backofen und wurden eingekocht - genau so wie später die Gläser. Die gleiche Maschine kann mit einem speziellen Schneideeinsatz die Dosen auch wieder öffnen.

Noch Fragen? Wie das fuktioniert weiß ich inzwischen, nur selbst ausprobiert habe ich es noch nicht. In der Zwischenzeit überlege ich schon, ob ich das gute Stück nicht doch behalte, es säubere und wieder benutze. Verkehrt kann das nicht sein, der große Garten wird auch viel abwerfen. Wenn er denn mal angelegt ist. Ich muss dann nur nach Dosenlieferanten suchen.

Die andern Gerätschaften will wohl auch niemand haben, also bleiben sie erst mal hier.

Schneeregnende Grüße
Ulrike
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von salinodg »

Moin Ulrike,

Dosen öffnen kann man mit den Dingern wahrscheinlich nicht. Aber man kann geöffnete Dosen damit wieder verwendungsfähig machen, indem der obere Rand mit den Resten des geöffneten Deckels abgeschnitten werden und neu gefalzt werden.

Die Dosen werden dann von Jahr zu Jahr immer ein paar mm kleiner.

Ich würde so ein Teil behalten.

Gruß

Bernd
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

Hi Bernd,

doch, man kannn. Jedenfalls lt. Vorbesitzerin.

Endlich trocken -
Grüße
Ulrike
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Ralf Femmer | KS Freiberg
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ralf Femmer | KS Freiberg »

also Kinders, irgendwie lässt mich meine Phantasie im Stich. Das Gerät ist doch mindestens 2 m lang und 80 cm breit.
Als meine Frau würde mir wahrscheinlich Hausverbot erteilen, wenn ich nach Hause komme und sage: Schatz, ich habe mal unsren neumodischen Dosenöffner entsorgt und was klassisches mitgebracht.
Könnte vielleicht jemand erklären, wie um alles in der Welt, damit eine Dose zu öffnen geht?
fg
Ralf
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von salinodg »

Ralf,

das Teil, mit dem ich noch gearbeitet habe, passte bequem auf einen Tisch im Keller.

Außerdem diente es vorrangig der Produktion - und nicht dem Verzehr.

Bin zum Öffnen und zum Lachen bestimmt nicht in den Keller gegangen. Kann mich auch nicht entsinnen, daß mein Teil einen Öffner hatte.

Liebe Grüße
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Stefan Haar »

;D hallo Ralf, ;D
ich habe das mit dem Dosenöffner auch erst auf das Teil auf dem Foto bezogen - Das Ding ist aber weder die hölzerne Mangel, noch die Fahnenstange ... und eben auch nicht die Dosenmaschine von der im Eingangstext die Rede ist.

Das Rätsel um das Ding auf dem Foto ist leider immer noch ungelöst - somit vielleicht ein Fall für eine Veröffentlichung im "Holznagel"

Schmunzelnde Grüße

Stefan
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ralf Femmer | KS Freiberg »

..... wenn dann die Vergesslichkeit einsetzt, soll es ja auch helfen, einfach noch mal zu lesen ......... :-\
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

Hallo ihr guten Geister :-)

um der Raterei ein Ende zu setzen, habe ich das Corpus Delikti endlich richtig fotografiert.

Tata, hier also die Dosenmaschine ...

Grüße von der frostigen Baustelle (heute wird das Dach vom Anbau eingelattet und morgen gedeckt)

Ulrike
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Re:Unbekanntes Fundstück

Beitrag von Ulrike Nolte »

und noch ein zweites Bild ...
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