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 Betreff des Beitrags: symposium bauforschung
BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 08:56 
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liebe hausforscher und baugeschichtler!

in ergänzung zur teilnahme am tag des offenen denkmals planen wir ein symposium zu veranstalten. unser wunsch ist es, fachkundigen menschen einen rahmen zu diskussion und erfahrungsaustausch zu bieten. darüberhinaus ist es der versuch eines brückenschlags zwischen akademikern, historikern und denkmalpflegern und den bei der instandsetzung solch alter häuser beteiligten handwerkern und fachplanern sowie den bauherrn.
es soll einen offiziellen teil geben mit vorträgen und viel raum zum gespräch.
die eintägige veranstaltung wird ende september/ anfang oktober stattfinden. da wir so etwas auch noch nie gemacht haben, möchten wir euch auf diesem wege bitten, uns mit anregungen zu unterstützen.
wer interesse hat nach manker zu kommen ist herzlich eingeladen, der genaue termin wird noch bekannt gegeben. über eine anmeldung würden wir uns freuen.

viele grüße

alexandra & henning schletter


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 Betreff des Beitrags: Re: symposium bauforschung
BeitragVerfasst: So 3. Okt 2010, 11:33 
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nun ist alles gereift und auf den weg gebracht, hier der text von unserem einladungsfaltblatt:

1. symposium manquer

im herbst 2007 wurde in manker, einem dorf am rhinluch zwischen neuruppin und neustadt dosse, mit der instandsetzung eines denkmalgeschützten wohnstallhauses begonnen. das sanierungskonzept für das gebäude aus dem 17. jahrhundert ging zunächst davon aus, der vorgefundenen gebäude–teilung zu folgen. die baumaßnahmen wurden jedoch unterbrochen, als bei fundamentarbeiten eine überbaute, offensichtlich bauzeitliche grundrissgestaltung zu tage trat.
das haus entpuppte sich völlig überraschend als früh- oder vorform eines giebel- (oder mittelflur-)hauses; eine bauform, wie sie in brandenburg bisher nur bruchstückhaft anhand zweier, inzwischen nicht mehr existierender wohnhäuser dokumentiert ist.
der befund veränderte das begonnene sanierungs–vorhaben erheblich. in zusammenarbeit mit der bauhistorikerin dr. ing. katja laudel und dem planungsbüro dipl. ing. werner dünkel sowie in abstimmung mit den zuständigen denkmal–behörden entschlossen sich die bauherren zur rekonstruktion gemäß historischem befund.
die intention des symposiums ist es, an diesem bauhistorisch interessanten ort, ein forum für eine kontroverse debatte zu themen rund um die denkmalpflege zu schaffen. es soll also nicht dazu dienen, das private wohnhaus der gastgeber zu präsentieren. ebensowenig soll es eine fachtagung für hausforscher sein. vielmehr soll der bogen gespannt werden von dem konkreten haus hin zu einer aktuellen diskussion, die eine größere allgemeinheit betrifft.
die ergebnisse der hausforschung über das rauchhaus in manker und die instandsetzungskonzeption werden vorgestellt. referaten über die bedeutung der feuerstelle für haus- und wohnformen und den aktuellen entwicklungen in der gesetzgebung (stichwort EnEV) folgt eine offene diskussion.
das symposium wendet sich an private und öffentliche denkmal-bauherren, architekten und planer, mitarbeiter der denkmalpflege, lehrende und studenten, bauhistoriker, restauratoren, mitglieder /mitarbeiter von stiftungen, vereinen, förderbehörden und verwaltungen mit entscheidungskompetenz rund um das baudenkmal, potentielle denkmalerwerber und weitere interessierte.

fachwerkhaus manker (baujahr 1698)
dorfstraße 58
16845 manker

veranstalter:

alexandra + henning schletter,
bauherren fachwerkhaus manker

referenten:

dr. ing. katja laudel, bauhistorikerin,
ländliche hausforschung
dr. dietrich maschmeyer, ig bauernhaus
dipl. ing. werner dünkel,
architekt, fachwerkhaus manker
dipl. ing. peter köster,
architekt, regionalmanagement opr

moderation:

ulrich dressel, karl-friedrich-schinkel-gesellschaft,
denkmalpreisträger 2007

manker wird im 14. jhd. im zusammenhang mit einem nycolaus manquer erstmals schriftlich erwähnt.
diese schreibweise greifen die veranstalter bewußt auf, um zu verdeutlichen, dass bei dieser tagungsreihe durchaus quer gedacht werden darf und soll.
weitere veranstaltungen sind bereits in planung.

tagesordnung

10:00 begrüßung

10:15 referat k. laudel
das wohnstallhaus manker,
ein brandenburgisches rauchhaus

10:45 referat w. dünkel
instandsetzungskonzeption

11:15 hausführung durch den gastgeber, ergänzende erläuterungen durch
frau laudel und herrn dünkel

12:00 imbiss

13:00 referat d. maschmeyer
vom rauchhaus zum kanonenofen,
die feuerstelle als bestimmende grösse
für bau- und wohnformen

13:45 referat p. köster
energiesparverordnung und denkmal

14:00 moderierte diskussionsrunde

15:00 kaffeepause

15:30 resumée

16:00 ende der veranstaltung

anmeldung

die teilnehmeranzahl ist begrenzt, es wird um eine 
verbindliche anmeldung bis zum 15. oktober an:

alexandra + henning schletter
dorfstraße 58
16845 manker

0171 5326050

schletter@mac.com

tagungsgebühr 10 euro, studenten 5 euro


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