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 Betreff des Beitrags: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2009, 14:05 
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Hallo,

ich bin mir zwar grundsätzlich schon klar, wie ich die Heizung in unserem Bruchsandsteinhaus von 1905 realisieren will, aber noch nicht so ganz 100%.
Die Außenwände haben 55cm Dicke.
Wir planen in den Bädern Fußbodenheizung. In den Wohnräumen Hüllflächentemperierung durch Wandheizung. Zusätzlich für die Behaglichkeit in jedem Stock einen kleinen Holzofen.
Betrieben wird die Heizung vermutlich mit Gas, da dieses in der Straße liegt, bietet sich das an. Ich dachte auch schon an Luft/Wasser-Wärmepumpe, denke aber, daß sich diese nicht rechnen wird. Bzw. nicht die nötige Leistung bringen wird.

Nicht ganz klar bin ich, wie wir die Wandheizung realisieren sollen. Ich würde nämlich gerne "aufPutz" arbeiten, zumal wir stellenweise auch das Bruchmauerwerk freilegen wollen ... Also bleiben ja eigentlich nur Sockelheizleisten, oder!?
Hat jemand Erfahrungen damit? Gibt's Empfehlungen?

Ich freue mich über ganz viele Tipps.
Gruß
Sarah


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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 10:42 
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Hallo SahraF
meiner Auffassung nach verfolgt Ihr schon das richtige Konzept. Denn Grundsätzlich bekommt Ihr durch eine "Hüllflächentemperierung" eine sehr angenehme Raumwärme.
Auch der Holzofen ist eine gute Einrichtung, zumal selbiger gerade in der Übergangszeit und in winterlichen Temperaturspitzen, helfen kann, deutlich Energie zu sparen. Unter Umständen könntet Ihr den Wärmeerzeuger sogar ein wenig unterdimensionieren, was letztlich auch noch Geld spart.
Die Frage, welcher Wärmeerzeuger für euch der richtige ist, lässt sich nicht so ohne weiteres beantworten. Erstens spielt die individuelle finanzielle Situation eine Rolle, dann natürlich die persönlichen Vorlieben bezüglich der Heiztechnik und Bequemlichkeit, und natürlich auch die Frage, inwieweit man selber Aktiv sein will.
Wenn Ihr sowieso mit kleinen Holzöfen arbeiten wollt, wäre auch eine Stückholzheizung überlegenswert, dann könntet Ihr die kleinen Öfen eventuell auch weg lassen, zumal diese die Behaglichkeit nicht wirklich verbessern, da Ihr sowieso eine Strahlungssystem anstrebt. Bei Gasbetrieb könntet Ihr eventuell auch ein BHKW einsetzten, was den charmanten Vorteil hätte, dass dieses auch noch ein paar € verdienen würde. Auch eine Wärmepumpe könnte attraktiv sein, zumal sich in diesem Bereich, gerade hinsichtlich oder Wirkungsgrade viel getan hat.
Diese Frage innerhalb dieses Forum zu beantworten, dürfte aber dennoch ein wenig schwierig werden, weil zu einer sachlichen Beurteilung natürlich auch Kenntnis über die Beschaffenheit eures Hauses und die beabsichtigte Nutzung und der angestrebte Wiederherstellungszustand notwendig sind.
Gerade zu diesem Thema solltet Ihr euch, wie an andere Stelle schon angeregt, Unterstützung durch einen versierten Fachmann (und damit meine ich keinen Heizungsbauer) holen, der die energetische Situation eures Hauses einschätzen und auf Grundlage dieser Feststellungen einen entsprechenden Vorschlag erarbeiten kann.
Nun noch zu der Frage "Wandheizung oder Sockelleistenheizung".
Gerade zu diesem Thema ist in diesem Forum schon viel geschrieben worden. Über die Suchfunktion solltest du da auch einiges finden können. Ich persönlich würde auf den Wänden eine Wandheizung nach dem System Großeschmidt (ein Rohr Vorlauf ca. 30cm über dem Boden und ein Rohr Rücklauf ca 1,10 m über dem Boden mit zusätzlichen Schleifen um die Fenster und eventuell in den Raumecken) installieren und diese mit einem Lehmputz überputzen. Die Sockelleistenheizung hat nach meiner Auffassung den Nachteil, das diese Wände nicht vernünftig möbliert werden können. Das geht bei einer eingeputzten Heizung deutlich besser. Darüber hinaus hätte der Lehmputz den charmanten Vorteil, das euer Haus im Sommer bessere Innenklimabedingungen hätte.
Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.
FG
Ralf

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Äußerungen im Forum sind lediglich allgemeine Betrachtungen und daher reine Meinungsäußerungen. Bei Rechtsfragen wird in jedem Fall eine Beratung durch einen Rechtsanwalt empfohlen, bei Sanierungsproblemen eine Einzelberatung durch einen Sachkundigen vor Ort.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 11:53 
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Hallo Ralf,

erstmal schonmal vielen Dank für deine rasche Antwort.
Also das Haus ist ein kleines Häuschen mit derzeit 95 qm Wohnfläche (ohne Scheune) - nach Umbau werden es so etwa 120qm sein.
Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig, also ist den ganzen Tag niemand im Haus, der irgendwo nachfeuern könnte (wir hatten nämlich zuerst über einen großen Holzofen/kamin nachgedacht, der uns noch Warmwasser für die Heizung zusätzlich liefert, aber das ist für uns nicht wirklich umsetzbar). Die Heizungsanlage muß also über Tag "alleine" funktionieren und das Haus auf (mittlerer) Temperatur halten.
Gas liegt wie gesagt in der Straße.
Eine Erdbohrung für eine Wärmepumpe ist wahrscheinlich nicht möglich, da das Haus am Berg liegt (lässt Felsen vermuten). Den ganzen Garten umgraben lassen, wollte ich auch nicht. Ob die Luft-Wärmepumpe genug Energie brächte, weiß ich nicht.
Unser Budget ist begrenzt, wir werden viel bis sehr viel in Eigenleistung und mit Familie und Freunden erledigen (müssen).

Die Suchfunktion hier habe ich schon genutzt, aber ich bin nicht wirklich viel schlauer geworden. Einige Beiträge sind auch teilweise wohl mal gelöscht worden, so daß ich den Zusammenhang nicht mehr nachvollziehen kann.

Da die Außenwände wie gesagt aus Sandstein bestehen, bin ich mit Lehmputz etwas kritisch. Ich habe gelesen, daß der sich mit Sandstein nicht so gut verträgt (soll wohl was mit der Feuchtespeicherung zu tun haben).
Wie wäre es denn, einfach Kupferrohre offen auf der Wand im Sockelbereich zu verlegen? Macht das Sinn? Eventuell diese dann mit Wärmeplatten zu ergänzen oder mit Systemen, die man auf die Rohre aufstecken kann (irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, habe ich sowas gelesen) ...
Ich habe auch schon über die guten alten Radiatoren (Gliederheizkörper) nachgedacht - die "strahlen" doch auch? So als Zusatz an neuralgischen Stellen ... doch reicht da noch eine niedrige Vorlauftemperatur von 40-50°?


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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 12:29 
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Hallo Sahra
SarahF hat geschrieben:
Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig, also ist den ganzen Tag niemand im Haus, der irgendwo nachfeuern könnte (wir hatten nämlich zuerst über einen großen Holzofen/kamin nachgedacht, der uns noch Warmwasser für die Heizung zusätzlich liefert, aber das ist für uns nicht wirklich umsetzbar). Die Heizungsanlage muß also über Tag "alleine" funktionieren und das Haus auf (mittlerer) Temperatur halten.


Das Problem würde sich unter Umständen auch über eine entsprechende Dimensionierung der Speicher lösen lassen. Bei vernünftig konstruierten Anlagen reicht es durchaus aus, wenn nur einmal am Tag, oder sogar nur alle zwei Tage nachgelegt wird. Eventuell käme ja auch eine Pelletanlage in Frage.

SarahF hat geschrieben:
Gas liegt wie gesagt in der Straße.


Das ist sicherlich auch ein einfacher Weg. Aber Gas wird auf keinen Fall billiger werden.

SarahF hat geschrieben:
Eine Erdbohrung für eine Wärmepumpe ist wahrscheinlich nicht möglich, da das Haus am Berg liegt (lässt Felsen vermuten). Den ganzen Garten umgraben lassen, wollte ich auch nicht. Ob die Luft-Wärmepumpe genug Energie brächte, weiß ich nicht.


Eventuell hilft euch ja dieser Link weiter: http://www.haede.eu
Diese Wärmepumpe hörte sich für mich nicht schlecht an.

SarahF hat geschrieben:
Da die Außenwände wie gesagt aus Sandstein bestehen, bin ich mit Lehmputz etwas kritisch. Ich habe gelesen, daß der sich mit Sandstein nicht so gut verträgt (soll wohl was mit der Feuchtespeicherung zu tun haben).
Wie wäre es denn, einfach Kupferrohre offen auf der Wand im Sockelbereich zu verlegen? Macht das Sinn? Eventuell diese dann mit Wärmeplatten zu ergänzen oder mit Systemen, die man auf die Rohre aufstecken kann (irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, habe ich sowas gelesen) ...


Also ehrlich gesagt habe ich davon noch nie etwas gehört, was aber nicht heißen soll, das es deswegen nicht stimmt. Aber vorstellen kann ich mir das nicht. zumal Ihr ja den alten Putz durchaus auf der Wand lassen könnt und somit der Lehmputz gar nicht mit dem Sandstein in Berührung kommen würde.

SarahF hat geschrieben:
Ich habe auch schon über die guten alten Radiatoren (Gliederheizkörper) nachgedacht - die "strahlen" doch auch? So als Zusatz an neuralgischen Stellen ... doch reicht da noch eine niedrige Vorlauftemperatur von 40-50°?


.... nicht wirklich, oder? ;)
Grundsätzlich hat jeder Heizkörper auch einen Strahlungswärmeanteil. Bei den alten Radiatoren ist dieser, so meine ich mich zu erinnern, höher als der Konvektionsanteil.
Je geringer die Vorlauftemperatur ist, um so geringer auch der Strahlungswärmeanteil. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, das so etwas als Zusatzheizung funktionieren kann. Nur wirklich haben würde ich das nicht wollen und wenn, dann eher in einer 250 qm Jugendstilvilla. ;D
FG
Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 23:30 
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Ralf Femmer | KS Freiberg hat geschrieben:
Die Sockelleistenheizung hat nach meiner Auffassung den Nachteil, das diese Wände nicht vernünftig möbliert werden können. Das geht bei einer eingeputzten Heizung deutlich besser.


@Ralf,
kannst Du sagen, dass wir unsere Räume nicht vernünftig möblieren konnten weil wir eine Fußheizleistenheizung haben?
Die wird an den Außenwänden verlegt und anschließend hinter Holzleisten "versteckt", fällt kaum auf und arbeitet sehr effektiv mit unserem Holzvergaser zusammen. Unsere Räume im OG sind fertig eingerichtet und die Heizleisten stören nirgends. Oder sind sie Dir sehr aufgefallen?

@Sarah,
ein Stückholzkessel, wie wir ihn haben, wird einmal täglich angeheizt. Wenn man das ein wenig optimiert, kommt man damit sogar bei den letztwinterlichen Kältegraden (tageweise bis zu -20°C in den Nächten) ganz gut zurecht. Unabdingbar sind natürlich großzügig dimensionierte Speicherbehälter (hier 1.600 l). Die müssen dann auch gut isoliert werden, damit sie die Wärme nicht schon im Heizungsraum verlieren. Auch der Heizkessel sollte lieber eine Nummer größer gewählt werden (wir haben einen Atmos Holzvergaser mit 25 KW - das ist schon grenzwertig - über 30 KW wäre besser gewesen).

Ich habe für uns einen Heizrhytmus gefunden, der die Speicher abends aufheizt und tagsüber die gewünschte Wärme zur Verfügung stellt. Zusammen mit unseren Holzöfen in der Diele und im Wohnzimmer müssen wir selbst bei solch extremen Spitzen wie im letzten Winter nicht frieren. Auch nicht, wenn ich tagsüber unterwegs bin.

Herzliche Grüße
Ulrike

Noch ein Nachsatz:
Die Vorlauftemperatur beträgt hier 60° C

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Mehr über meine wahr gewordenen Märchen ist hier nachzulesen


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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 13:25 
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Hallo Ulrike,
natürlich habt ihr eure Räume vernünftig möbliert.
Das Problem bei einer Sockelleistenheizung ist, dass die Möbel eben einfach 10 bis 15 cm von der Wand weg stehen. Das ist nicht jedermanns Sache.
Außerdem habt ihr auch eine relativ hohe Vorlauftemperatur. Die wäre bei einer Wandheizung wohl auch so nicht notwendig.
Ich habe nichts Grundsätzliches gegen eine Sockelleistenheizung. Dies Art der Raumerwärmung ist sicherlich besser, als mit herkömmlichen Radiatoren zu arbeiten.
Ich möchte lediglich auf die damit verbundenen Nachteile hinweisen. Entscheiden muss ja dann jeder selbst.
LG
Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 17:20 
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Hallo Ralf,

wenn ich an den Außenwänden Möbel stehen hätte - ich hätte einfach die hinteren Füße versetzt oder würde das tun, wenn die noch unfertigen Räume soweit sind. Bei Möbeln mit einem Sockel kann man den entsprechend aussägen. An den Außenwänden sollte ja sowieso nichts Hohes dicht an den Wänden stehen.

Bei einer Wandheizung hätte ich die Befürchtung, keine Bilder und Regale dort aufhängen zu können wo ich denke es müsste sein (wo lief doch gleich das Heizungsrohr entlang?) ;) Sicher ist das auch wieder so eine Sache für die berühmten Kompromisse - im Endeffekt würden sich auch da Lösungen finden lassen.

Herzliche Grüße
Ulrike

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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Mo 16. Nov 2009, 15:33 
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Hallo nochmal!

Wir haben jetzt hier in der Gegend tatsächlich eine Firma gefunden, die sowas in der Art Fußleistenheizung herstellt. Nennt sich allerdings Strahlbandheizung... wir werden uns dort mal schlau machen. Jedenfalls wäre mir eine Firma hier aus der Nähe ja schon lieber als alles per Ferndiagnose mit den bekannten Firmen zu regeln.

Energie wird Gas bleiben ... unklar bin ich mir noch über den Brenner.
Laut einer Berechnung einer Heizleistenfirma hätten wir einen Bedarf von 12,7 KW. Wir waren jetzt im Fachhandel und der empfahl uns folgendes Modell:
http://www.viessmann.de/de/products/gas ... 333-F.html

Ich weiß nicht, ob der nicht etwas zu überdimensioniert wäre für unsere 120 qm Wohnfläche. Allerdings lege ich Wert auf einen Warmwasser-Speicher, da ich seit 10 Jahren leidlich geprägt bin von einer nicht sehr gut funktionierenden Gas-Therme im Durchlauferhitzer-Verfahren ... und das ganze soll dann auch mal eine Badewanne voll warmem Wasser bringen.

Habt ihr "Größenempfehlungen" für mich? Oder sonstige Tipps?

Grüsse
Sarah


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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Di 17. Nov 2009, 23:35 
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Hallo Sara,
ohne genaueres über euer Haus zu wissen erscheint mir eine Heizleistung von 12,7 KW doch recht viel für die angegebene Wohnfläche. Egal ob mit oder ohne Speicher. Die Speichererwärmung fällt normalerweise nicht ins Gewicht (Bei der Heizgerätauslegung) Voraussichtlich hat die Heizfirma Sicherheitszuschläge vorgenommen, den Bedarf nicht richtig berechnet oder euer Haus ist einfach extrem schlecht gedämmt.
Ich würde das auf jeden Fall noch mal unabhängig überprüfen lassen. Da geht es sowohl beim Kesselkauf wie auch im Betrieb um Geld.
FG
Ralf Femmer

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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Mi 18. Nov 2009, 08:57 
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Hallo Ralf,

sancal kam sogar zu 13 KW Bedarf - wobei die dabei ausdrücklich vom Spitzenwert bei ziemlichen Minustemperaturen ausgehen - also der Maximalwert sozusagen.
Ich hatt's, glaub' ich schonmal geschrieben: 55er Bruchsandsteinmauerwerk ungedämmt.
Fenster kommen neue nach altem Vorbild rein mit Iso-Glas (1.1er K-Wert)
Dach wird mit 200mm Mineralwolle gedämmt.
Allerdings haben wir einen hohen, offenen Wohnbereich - ich hänge mal Zeichnungen an (schade, daß man die so stark verkleinern muß - ich hoffe, man kann noch was erkennen).

Grüsse
Sarah

P.S.: Wohnbereiche sind nur die, die mit Temperaturangaben gespickt sind.


Dateianhänge:
klein-Schnitte-20091019.JPG
klein-Schnitte-20091019.JPG [ 79.69 KiB | 8896-mal betrachtet ]
Klein-Grundriss-OG-DG-20091019.JPG
Klein-Grundriss-OG-DG-20091019.JPG [ 126.07 KiB | 8896-mal betrachtet ]
Grundriss-EG-UG-20091019.JPG
Grundriss-EG-UG-20091019.JPG [ 112.77 KiB | 8896-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Heizungsanlage im Sandsteinhaus
BeitragVerfasst: Mi 18. Nov 2009, 17:39 
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Hallo Sarah,
ich werde mir das am Wochenende mal in Ruhe ansehen.
Bis dahin
Ralf

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