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der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. - IGB
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BeitragVerfasst: So 20. Aug 2006, 13:11 
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Is ja schon problematisch, wenn ein Montagebetrieb das Fenster größer fertigen lässt, als die Öffnung im Mauerwerk groß ist !!!
Hier bestand die "Lösung" des Monteurs darin, einfach mit der Flex die Öffnung passend zu schneiden  :-\
Richtig problematisch wurde die ganze Sache dann, als die Backsteine das Bohren der Löcher für die Verankerung der Fenster ca. 2 cm hinter der Steinaußenseite nicht so recht mitmachen wollte  ;D - Frecherweise platzten da doch die Steine ab und das Mauerwerksgefüge des Stichbogens löste sich in Wohlgefallen auf.
Wird alles ein bischen zugeschmiert und den Stichbogen wird das Fenster schon halten  ::)
Die fachgerechte Reparatur dürfte um Einiges teuerer sein, als das Fenster selbst !!!


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BeitragVerfasst: So 20. Aug 2006, 13:15 
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... gleicher Montagebetrieb ... Gummizollstock???

Das alte Fenster muß wohl "etwas" breiter gewesen sein  ;D - dumm gelaufen - kann doch mal passieren, oder ???  ;D


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BeitragVerfasst: So 20. Aug 2006, 18:23 
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Es ist immer wieder unglaublich was auf Baustellen so gemacht wird!
Nur, was ich nicht verstehe,warum läßt der Kunde so etwas zu? Wenn ich mir die Bilder so anseh,da stellen sich doch einem die Nackenhaare auf,das würd ich nicht zulassen oder nicht abnehmen ! Der Montagebetrieb soll sein Fenster wieder einladen,und wiederkommen wenn er es mit den richtigen Maßen angefertigt hat! Schließlich zahlt man ja viel Geld,da will man doch auch ordentliche Arbeit haben! Manchmal denk ich aber auch,die Kunden holen wegen solchen Sachen einen Nachlaß raus,und sind dann mit so einem Murks hochzufrieden,können dann stolz vor Bekannten tönen wie sie es dem Handwerker gegeben haben! Zufriedenheit durch eine Geiz ist geil-Mentalität,nicht durch schöne,saubere,qualitativ hochwertige Arbeit! Komische Welt!


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BeitragVerfasst: So 20. Aug 2006, 18:38 
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Manchmal liegt es nicht am Gummizollstock !! ---
-
Jedes Fenster einzeln messen - und nicht darauf vertrauen : " Es wird schon passen ! "
Hast und Ablenkung sind bei einem Aufmaß sehr schlechte Ratgeber.
Messen - schreiben - messen - kontrollieren !
-
Die Fenster auf dem beigefügten Foto sind alle unterschiedlich groß.
-
A.M.


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BeitragVerfasst: Sa 28. Okt 2006, 23:36 
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Thomas Lingl hat geschrieben:
Es ist immer wieder unglaublich was auf Baustellen so gemacht wird!
Nur, was ich nicht verstehe,warum läßt der Kunde so etwas zu? Wenn ich mir die Bilder so anseh,da stellen sich doch einem die Nackenhaare auf,das würd ich nicht zulassen oder nicht abnehmen ! Der Montagebetrieb soll sein Fenster wieder einladen,und wiederkommen wenn er es mit den richtigen Maßen angefertigt hat! Schließlich zahlt man ja viel Geld,da will man doch auch ordentliche Arbeit haben! Manchmal denk ich aber auch,die Kunden holen wegen solchen Sachen einen Nachlaß raus,und sind dann mit so einem Murks hochzufrieden,können dann stolz vor Bekannten tönen wie sie es dem Handwerker gegeben haben! Zufriedenheit durch eine Geiz ist geil-Mentalität,nicht durch schöne,saubere,qualitativ hochwertige Arbeit! Komische Welt!


Da stellen sich mir aber die Nackenhaare hoch. Ein Blick hinter die Kulissen hätte ich mir bei solch einer Meinungsäußerung sehr gewünscht. ´ 
Dann outen wir uns mal als "Depp-der Kunde" dieser Fenster! ´ Wir schreiben den Monat Oktober, die Fenster sind im März eingebaut worden.
Wir haben die Fenster bislang nicht abgenommen und nicht bezahlt!! Es hängt natürlich auch noch viel mehr dran als dem "Fensterbauer" zu sagen, er solle die Fenster wieder mitnehmen. Ich kann versichern, dass wir damit sicherlich keinen Nachlass rausholen wollten und damit auch noch rum tönen wollen/wollten. Und wir sind mit diesem Murks, der für uns mehr als Murks ist, alles andere als zufrieden.
´ Im übrigen leben wir keine Geiz-istGeil-Mentalität!!!
Wir sind sehr traurig, dass man unserTraumhaus so verschandelt hat und wir mit einigen Fogeschäden rechnen können, wenn das nicht alles wieder in Ordnung gebracht wird. Eine Klärung mit dem "Fensterbauer" ist leider nicht so einfach, deshalb haben wir uns an Herrn Haar gewandt, der uns in dieser Sache unterstützt.
bianca


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2006, 17:30 
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Hallo Bianca,

ich glaube da hast Du etwas in den falschen Hals bekommen. Den Beitrag von Thomas habe ich nicht so verstanden, dass er sich explizit auf Euch bezogen hat. Vielmehr habe ich es so verstanden, dass er sich etwas emotional über die "Kaltschnäuzigkeit" der herstellenden Firma geärgert hat. Ungeachtet der Tatsache, dass diese fachliche "Glanzleistung" sinnvollerweise zu ersetzen ist, machen auch wir immer mehr die Erfahrung, das Auftraggeber bei der Abnahme bewußt (zu-) hohe Meßlatten legen, um am Ende einen Nachlaß für das Abgelten vermeintlicher Mängel vereinbaren zu können. Hier hat sich ein ganz neuer Geschäftszweig etabliert, dessen einziger Sinn es ist, die "nachträgliche Einstandspreiskorrektur" - gemeint ist die Kürzung des Werklohns - über, meist ungerechtfertigte, Mangelbeseitungsansprüche durchzusetzen.

Häufig entstehen Fehler wie Sie bei Euch offenkundig passiert sind auch dadurch, dass die Aufgabenstellung bzw. der Vertragsgegenstand unklar und die Kontrolle auf der Baustelle unzureichend gewesen ist. Es ist für viele Fensterbauer nach wie vor normal, ein Fenster mit Bauschaum (und dann noch so !) einzusetzen....

All das ändert natürlich nichts an der Tatsache das es eben echter Murks ist, den man Euch da (und wie man ihn) eingebaut hat. Hoffentlich sieht das auch der ausführende Betrieb ein und bringt das in Ordnung.

Viele Grüße, Sven.

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Teske + Schwiede Architekten
Sachverständige für Schäden an Gebäuden

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2006, 21:21 
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Hallo Bianca,
tut mir leid das du meinen Beitrag persönlich nimmst! Es stand nicht in meiner Absicht jemanden persönlich zu beleidigen oder eine Geiz ist geil-Mentalität anzuhängen! Nur-wie oft hab ich auf Baustellen schon mitgekriegt das der Bauherr zum Auftragnehmer gesagt hat ,das und das passt nicht,aber lassen wir die Mängel mal Mängel sein wenn wir uns denn über einen gehörigen Nachlaß einig werden! Das nicht jeder Kunde so kalkuliert dürfte doch auch klar sein! Hab aber auch schon mal mit einem Rechtsanwalt,in diesen Fall besser Rechtsverdreher, im Cafe gestritten ,der mir erklärt hat, das er bei seinem Hausbau von Anfang an so und soviel Abzüge eingeplant hat,daß das Geld auch noch für den Landschaftsgärtner reiche!´ 
Ich wünsch Euch auf alle Fälle alles Gute bei der Klärung eures Fensterproblems und das ihr noch "schöne Augen" bekommt!
Gruß-Thomas


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2006, 22:25 
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Na ja Thomas - es mag sicherlich sein, dass solche Bauherren auch existieren. S'gibt ja bekanntlich nix was es nicht gibt. Der Banker unseres Zimmermanns sagte ihm wohl bei der Firmengründung: "Jetzt müssen sie den Menschen in ihnen abschaffen und zum Schw... werden. Auf dem Bau gibt es nichts Menschliches." Das läßt sehr tief blicken.

Mit Bianca kann ich voll mitfühlen, aus eigenem Erleben. Am 17. Nov. d.J. kommt endlich der Sachverständige der den Pfusch unseres Tischlers begutachten soll. Die Geschichte läuft seit Juni. Wenn das so weiter geht, haben wir bei Einzug ein "Durchzugshaus". Man darf ja nichts verändern ...

@Sven
Manchmal nützen aber auch die besten Kommunikationsversuche nichts. Vor allem dann, wenn einem der Handwerker sagt (wortwörtlich): Sie müssen es doch mir überlassen, wie ich die Arbeit mache. Mit anderen Worten: sch...egal was der Kunde will, ich mache das was ich will. Angeboten wurde uns ein Preisnachlass den wir gar nicht gefordert hatten, mehrfach. Nicht zu vergessen, dass man versucht hat, mich für blöd zu verkaufen (die hat eh keine Ahnung)

Es gibt auch unbelehrbare, sorry - beratungsresistente, Handwerker.

Jedes Ding hat mindestens 2 Seiten ...

Grüße
Ulrike

... noch 52 Tage bis zum Einzug


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BeitragVerfasst: Fr 10. Nov 2006, 13:59 
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Hallo noch einmal,

die Sache mit dem Fenstermist ging uns schon ganz schön nahe. Und da nun unser Pfusch hier der Aufhänger war, haben wir uns eben sehr angesprochen gefühlt.
Der "Herr Fensterbauer" hat nun eine Frist zur Nachbesserung bekommen, die er nicht einhalten kann und m.E. auch nicht einhalten wird. Dank der Rechtschutzversicherung, sind wir dann auf der sicheren Seite!! Eigentlich bin ich ja froh, dass er dann bei uns keinen Handschlag mehr macht. Auf den Rest des Geldes wird er dann verzichten müssen und wir können dann jemand bezahlen, der den Murks irgendwie einigermassen wieder hin bekommt.  Ob wir mit dem Geld, das noch über ist hinkommen weiss ich nicht. Deswegen hätten wir gar nichts von einer Kürzung seines Werklohnes. Wie bereits gesagt, war das ja auch nie unsere Absicht.

Mit dem Beaufsichtigen der Handwerker, oder solchen die sich so schimpfen, ist es leider nicht so einfach, wenn beide Bauherren arbeiten und vieles erst nach Feierabend feststellen können. Trotz vorheriger Absprachen passiert dann leider so einiges.

Wir sind jetzt mittlerweile schon etwas entspannter und haben mit jemanden Kontakt aufgenommen, der uns empfohlen wurde. Ich denke wir haben mit dieser Sache einfach unser Lehrgeld bezahlt!!!

Gruß
Bianca


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