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BeitragVerfasst: Sa 15. Jul 2006, 22:46 
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Hallo!

Ich suche einen Finanzierungsrechner (Programm/ Excel-Tabelle), mit der ich zuverlässig meine Finanzierungsplanung für den Kauf und die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes durchführen kann. Gängige Programme im Web sind hier zu simpel gestrickt. Wer kann mir helfen?

Gruß,
Tobias


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 01:37 
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Registriert: Mo 5. Mai 2003, 13:03
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Meiner Auffasung nach eine echte Marktlücke. Aber falls irgendwer eines kennt, üwrde mich das auch interessieren.

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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 07:18 
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Das hätten wir uns auch gewünscht.

Wir führen für die Baukosten ein separates Kassenbuch, in dem sind auch die Kosten für den Kauf eingetragen. Das hat den Vorteil, dass wir damit auch gleich die Aufstellung für die Bescheinigung des Denkmalamts erschlagen haben. Zusätzlich führe ich eine weitere Excel-Tabelle, in der die gesamten Kosten als Überschlag erfasst sind, die vorraussichtliche Ausführung, etc. Nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Gesamtüberblick zu bekommen, haben wir das nun ganz gut im Griff.

Bei Bedarf erstelle ich gerne eine entsprechende Vorlagen.

Grüße
Ulrike


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 11:52 
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Worin unterscheidet sich denn die Finanzierung eines Denkmalgeschützten Gebäudes von der eines anderen Gebäudes?


Reinhard


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 11:58 
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Der Unterschied liegt in der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Sanierungsaufwendungen. Ich finde auch die Idee toll, eine Belegsammlung für die Handwerkerrechnungen einzubauen. Wenn es in der Tat in der Richtung nichts gibt, könnte man sich ja mal zusammen tun und Excel-Vorlagen sammeln und zusammenbauen...


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 12:06 
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Sorry aber vielleicht bin ich ja zu blöd?!
Worin liegt das Problem? Ich kann doch einfach alle Rechnungen sammeln und einreichen.
Außerdem ist das doch keine Finanzierung sondern eine Frage der Absetzbarkeit oder wie?

Reinhard


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 12:48 
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Nein, nicht zu blöd, nur ein Missverständnis...  ;)

Ich möchte eine Finanzierung für den Kauf und die Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses durchrechnen, also Darlehenszinsen, Tilgung, dann die Steuerrückerstattung aufmein zu versteuerndes Einkommen berechnen etc. Gängige Finanzierungsrechner berücksichtigen diese steuerlichen Vorteile einer Denkmalsanierung nicht. 


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 13:06 
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Ok Tobie jetzt hab ichs geschnallt, danke!
Ist es denn nicht genauso richtig die Finanzierung ohne den steuerlichen Vorteil zu berechnen, und ihn dann als Bonbon mitzunehmen.  Denn wenn die steuerliche Absetzungsmöglichkeiten begrenzt oder abgeschafft werden sollten, liegt man doch auf der sicheren Seite.

Gruß, Reinhard


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 14:29 
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Ich bin nun kein Steuerexperte aber meines Erachtens gibt es so etwas wie "Bestandsschutz". Das heisst, Änderungen bei der steuerlichen Absetzbarkeit dürfen nicht rückwirkend vorgenommen werden. Im Grunde ist es ja so auch bei der Eigenheimzulage gelaufen, die wurde nicht auf einmal für alle gekappt, nur Neuanträge wurden nicht mehr angenommen.

Ich finde, die steuerliche Absetzbarkeit kann ein sehr relevantes Kriterium in der Finanzierungsrechnung sein. Allerdings gebe ich Dir recht, man sollte konservativ rechnen, denn die letztendliche Förderung wird vom Finanzamt erst *nach* Durchführung (und Bezahlung) der Massnahmen festgelegt.

Grüße,
Tobias


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 15:25 
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Hallo Tobi,

ähem, das war dann wirklich ein Missverständnis meinerseits. Sorry  :)

Eine reine Finanzierungskalkulation inkl. der Steuervorteile ist für die Katz, denn Du weißt vorher ja gar nicht, was genau Dir der Denkmalschützer von den Kosten als Erhaltungsmaßnahme bestätigen wird. Und ganz zum Schluss kommt dann noch die große Unbekannte: was erkennt das Finanzamt davon wirklich an.

Eine Vorkalkulation der (Kredit) Kosten kann m.E. nur über eine normale Zins-/Zinseszinsrechnung funktionieren. Ohne etwaige Steuervorteile. Die ja sowieso erst greifen wenn Du mit der Sanierung fertig bist. Bei uns hätte das erst recht nichts gebracht, denn das zu versteuernde Jahreseinkommen eines Freiberuflers ist so unterschiedlich, das läßt sich noch nicht mal für das laufende Jahr im Voraus berechnen. Da helfen nur Hochrechnungen und Prognosen.

@Reinhard,
unser Denkmalschützer (untere Denkmalschutzbehörde) möchte von uns für die Bescheinigung eine lückenlose Aufstellung aller Kosten. Eine reine Belegsammlung reicht dem nicht. Also führen wir von Beginn an ein Kassenbuch, in dem alle Ausgaben und Einnahmen (Fördergelder zählen ja wieder für's Finanzamt) eingetragen sind.
1. erschlagen wir so 2 Fliegen mit einer Klappe
2. ersparen wir uns die zeitraubende und nervtötende Nacherfassung nach Fertigstellung
3. kann der Steuerberater dann nahtlos mit seinem Part anküpfen
4. entsteht kein Zeitverlust

Grüße
Ulrike


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 16:19 
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Hallo Ulrike,
aber das bedeutet doch lediglich eine reine kronolgische Auflistung aller Leistungen - oder ?
Wo siehst du dann die Notwendigkeit eines Programmes?

Gruß, Reinhard


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BeitragVerfasst: So 16. Jul 2006, 17:12 
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Hallo Reinhard,

ein Programm ist zu viel gesagt. Eine Excel-Vorlage tut's auch.

Das Schöne ist, dass man durch die eingebauten mathematischen Funktionen jederzeit den Überblick behält. Was ja nicht ganz unwichtig ist.

Die Zinsrechnungsvorlagen findet man im Netz. Mein Mann hat unsere allerdings "mal eben schnell zusammengebastelt". So ein Mathematiker muss ja auch seine Daseinsberechtigung haben  ;D

Meine "Übersicht der noch noch nicht erledigten Arbeiten" ist für mich als "amtierende Bauaufsicht" deshalb so wichtig, weil ich die nächsten Arbeiten besser koodinieren und nichts vergessen kann. Schließlich kann man Handwerker nur dann arbeiten lassen, wenn man hinterher auch die Rechnungen bezahlen kann  ;D  Wo es Sinn macht, werden Arbeitsblätter miteinander verknüpft. Was dann wieder eine Erleichterung der Büroarbeiten bedeutet. Ich kann es nicht ab, gleichartige Arbeiten doppelt machen zu müssen.

Grüße
Ulrike


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