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BeitragVerfasst: Fr 26. Mai 2006, 14:08 
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Hallo,
wir sind dabei unser Fachwerkhaus zu restaurieren. Da wir vom Denkmalschutz die Auflage erhalten haben, den alten Dachstuhl zu erhalten, können wir leider keine Biberschwanzdeckung mehr aufbringen, da diese zu schwer ist. Somit haben wir rund 4000 Stück zu vergeben. Das entspricht einer Dachhälfte von 100 m2, die noch auf dem Dach sind und in 1-2 Wochen abgedeckt werden sollen.´  Vielleicht gibt es ja "Restaurierer", die die Dachziegel benötigen. Die Baustelle befindet sich auf einem Dorf bei Crimmitschau/Sachsen
Liebe Grüße Katja


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BeitragVerfasst: Fr 26. Mai 2006, 23:54 
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Momentchen mal ! - wenn die Biber bislang erfolgreich auf dem Dach lagen, wieso sind sie dann plötzlich zu schwer? Wer sagt das? Zusammengebrochen ist der Dachstuhl doch offensichtlich nicht !

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BeitragVerfasst: So 28. Mai 2006, 20:30 
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Guter Gedanke, da wir aber das Dachgeschoss ausbauen wollen und somit dämmen müssen und eine Dachhälfte ungefähr nicht mehr brauchbar ist, muss die Deckung runter. Und eine neue Biberschwanzdeckung, da es eine Doppeldeckung werden muss, ist für den restlichen alten Dachstuhl zu schwer, da...das doppelte Gewicht ...Deshalb, leider...


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BeitragVerfasst: So 28. Mai 2006, 22:04 
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Sorry, aber da komme ich nicht ganz mit  ??? - dass die Denkmalpflege den alten Dachstuhl beibehalten möchte ist ja nachvollziehbar, aber welche Deckung soll denn dann drauf? Wie alt ist die "Hütte" denn? War bauzeitlich ein Weichdach drauf? Wenn das DG ausgebaut werden soll, kann der alte Dachstuhl doch mit seitlich angenagelten Bohlen verstärkt werden. In der Regel ist dies sowieso erforderlich, wenn eine 20er Dämmung eingeblasen werden soll. Und dann wäre der DAchstuhl bestimmt wieder tragfähig genug für die Biberschwanzdeckung.

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BeitragVerfasst: So 28. Mai 2006, 23:50 
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Also ich muss Stefan's Unverständis teilen.
Wenn ich das richtig verstehe ist auf dem Dach jetzt eine einfache Bieberschwanzdeckung drauf. Diese wird dann ja entweder vermörtelt oder als Spliessdeckung ausgeführt worden sein. Bei einer Doppel- oder Kronendeckung ist die Anzahl der benötigten Bieberschwänze ungefähr die gleiche.
Bei einer Einfachdeckung benötigt man aber immer noch gut zwei Drittel der Steine, die man auch bei den anderen Deckungen benötigen würde.
Sollte früher eine Weichdeckung auf dem Gebäude gewesen sein, könnte es durchaus Sinnvoll sein, zusätzliche Sparren in die Zwischenräume einzuziehen.
Allerdings würde ich dringend empfehlen, einen unabhängigen Berater vor Ort hinzu zu ziehen. Hört sich alles ein wenig absurd an.
FG
Ralf

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BeitragVerfasst: Mo 29. Mai 2006, 14:51 
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Interessant, interessant...also wir hatten uns schon damit beschäftigt und die Kosten gecheckt. Aber den Dachstuhl runternehmen, sorgfältig lagern, die DEckenbalken des Obergeschosses ausbauen und dann zusammenschieben um dann wieder mit den Sparren zu verbinden und dann neue Sparren in die hintere Dachhälfte einbauen zu lassen, war einfach um das doppelte teurer, als nun den alten Dachstuhl zu belassen wie er ist, die DEckenbalkenabstände demzufolge auch (da sie sichtbar gelassen werden) und einfach nach der Sichtschalung noch ein wenig die Sparren zu verstärken. Somit können wir den alten Dachstuhl auch so schön alt sichtbar lassen, wie er ist. Das Haus ist von 1718, die ältere Hälfte konnte man nicht bestimmen, da die Holzproben nicht stark genug waren, sagte das DEnkmalschutzamt von Dresden. Wir machen jetzt eine gerade Pfanne drauf, die SChiefer ähnelt, der auf einem anderen Haus des 4-Seiten-Hofes vor Jahren schon einmal gedeckt wurde. 40 kg pro m2. Wirklich leichter als Biber. So ist es gekommen. DAnke für Eure Meinungen. Katja ::)


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BeitragVerfasst: Mo 29. Mai 2006, 18:53 
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da ja "das Kind schon in den Brunnen gefallen" ist, scheint ja zumindest keine Hilfe mehr bezuüglich des Erhaltes des Dachstuhls von Nöten zu sein. Fals doch kann ich euch anbieten, am Donnerstag einmal vorbeizuschauen, sofern eurer BV irgendwie auf der Strecke ziwschen Berlin und Freiberg liegt.
FG
Ralf Femmer

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