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der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. - IGB
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BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 10:57 
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Hallo liebe Bauernhausfreunde,

wir sind eine Fernsehproduktionsfirma aus München und suchen für eine TV-Doku eine aufgeschlossene Stadtflüchter-Familie, die sich vorstellen könnte, dass wir sie bei Ihrem Umzug von der Großstadt aufs Land begleiten. Ideal wäre, wenn wir ebenso den Umbau/die Reataurierung eines Resthofes begleiten könnten (in den diese Familie dann einzieht).

Die Kriterien sind übrigens nicht so eng gefasst: denkbar wären auch Themen wie der Ausbau des Hofladens, der Umbau von der Scheune zum Hofcafé, etc.

Wenn bei Ihnen (oder bei Freunden/Bekannten) ein Umzug oder ein ähnliches, wie die genannten Projekte ansteht, dann würden wir uns freuen, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen würden. Wir finden, dass das Thema "Land" bisher im deutschen Fernsehen viel zu wenig vorkommt.

Bis bald und herzliche Grüße,

Marvin Pearce
-Redaktion-

089 - 44 23 80 80
marvin.pearce@telekommando.tv
www.telekommando.tv


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BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 11:46 
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Registriert: Di 26. Jun 2007, 17:44
Beiträge: 92
Wohnort: Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Sehr geehrter Herr Pearce,
Ihr Ansinnen finde ich sehr lobenswert und interessant.
Nur finden Sie in unserem Verein sehr wenig Mitglieder, die mal eben hopplahopp auf`s Land ziehen, um die ach so schöne grüne Idylle zu genießen. Wir treten für die fachgerechte und ökologische Sanierung der Höfe und Häuser in Stadt und Land ein, um sie als Bestandteil unserer Dörfer und Kulturlandschaft, als lebendigen Wohnort zu erhalten und zu nutzen.
So eine fachgerechte, behutsame Sanierung dauert Jahre - da stellen Sie sich mal auf einen Produktionszeitraum von 3 bis 7 Jahren ein! Oder starten Sie einen dokumentarischen Selbstversuch - wir stehen Ihnen mit Rat und Tat auf alle Fälle nicht nur zur Seite, sondern mit auf der Baustelle! Wircklich, so steht es in unseren Vereinszielen!
Gehen Sie auf die Seite Haus -u. Regionalbörsen, da finden Sie sicher ein Häuschen, daß all Ihre Träume erfüllt.
Uns allen gings genauso. Fast Jeder von uns hat sich blauäugig ist so eine Lebensaufgabe gestürtzt, ein paar Rückschläge hingenommen, es aber nie bereut!

Noch ein Tipp: am 13.September ist "Tag des offenen Denkmals" da können Sie sich Appetit holen und sich mit den Eigentümern unterhalten. Das wäre auch schon der erste Fernsehbeitrag... Zum Verständnis möchte ich aber noch einmal betonen, daß der überwiegende Teil der Hauslandschaft, keine eingetragenen Denkmäler sind, aber trotzdem eine ebensolche Wertschätzung und Sanierung verdienen.

So, wenn Sie jetzt noch der Überzeugung sind, sich der Sache anzunehmen, dann kommen Sie mich (oder eine andere Kontaktstelle) mal besuchen!

Frohgemute Grüße
Sabine_vom_Naturpark
KS Mühlhausen


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BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 13:13 
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Hallo liebe Sabine, liebe Leser,

sie haben natürlich Recht: so eine Resthofsanierung hört ja eigentlich nie so richtig auf. Und unsere Drehzeit würde sich aber auf die Kernzeit des Umzuges konzentrieren. Das heißt: letzte Vorbereitungen am Haus, Umzugskartons packen und schließlich die erste Nacht oder Woche im neuen Heim auf dem Land (z.B.).

Insofern kommen also alle Familien in Frage, die innerhalb der nächsten 3-9 Monate einen solchen Umzug planen und Lust haben sich bei den Erfahrungen die sie dabei machen von einem Kamerateam begleiten zu lassen.

Wie könnten wir mit solchen Familien in Kontakt kommen?

Vielen Dank und viele Grüße,
Marvin Pearce
www.telekommando.tv


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BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 22:14 
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Registriert: Sa 9. Dez 2006, 16:14
Beiträge: 869
Wohnort: Lügde-Hummersen (Kreis Lippe)
Hallo zusammen,

was mir dabei in den Sinn kommt - kaum einer von uns zieht in sein fix und fertig saniertes Häuschen ein. Die Meisten leben auf einer Baustelle, für Jahre.

Was wir dabei für Erfahrungen gemacht haben? Die erste Nacht verbrachten wir hier, weil ein Orkantief angesagt war und ich das Haus mit dem frisch gedeckten Dach und den hohen Bäumen nah am Haus nicht alleine lassen wollte. Im Haus war nichts so, wie man sich das als Außenstehender vorstellt. Nach dieser ersten Nacht beschlossen wir, endgültig zu bleiben. Es ist immer noch besser, auf einer Baustelle zu wohnen, als zu Zweit mit 2 Katzen in einer 1-Zimmer Wohnung und aus den Koffern lebend. Ohne die vielen persönlichen Sachen, die alle über eineinhalb Jahre lang in Kisten verpackt und bei einer Firma untergestellt auf ein neues Leben warteten. 1 1/2 Jahre lang täglich Baustelle, von 8-18 Uhr, mit schwerer körperlicher Arbeit, ohne Pause, ohne Urlaub. Vielleicht, dass man sich Sonntags mal etwas Ruhe gegönnt hat.

Das wäre eine Fernsehproduktion wert - wie Menschen, die sich so ein altes Haus herrichten, auf alles mögliche verzichten. Weil sie davon überzeugt sind, das Richtige zu tun. Und das zum Teil auch noch in einem Alter, in dem Andere beinahe schon in Rente gehen.

Aber dafür besteht wohl eher keine Nachfrage (glauben die Produzenten).

Herzliche Grüße
Ulrike

_________________
"Wenn du wirklich etwas willst, werden alle Märchen wahr." (Theodor Herzl)
Mehr über meine wahr gewordenen Märchen ist hier nachzulesen


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BeitragVerfasst: Sa 15. Aug 2009, 12:27 
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Registriert: Mo 17. Feb 2003, 17:34
Beiträge: 767
Liebe Fernsehproduzenten,

zunächst einmal finde ich es gut, dass Sie sich mal einer etwas exotischen Gruppe in der Bevölkerung annehmen wollen: Nämlich derjenigen, die sich freiwillig von ihrer „schicken“ Stadtwohnung trennen und unter grossen Mühen mit viel persönlichem Einsatz ein altes Haus wieder zum Bewohnen flottmachen, das viele der örtlichen Nachbarn bis dato am liebsten dem Abbruchbagger übergeben hätten.

Ich habe auch tiefstes Verständnis dafür, dass langfristig angelegte Produktionen unter den Rahmenbedingungen Ihrer Arbeit nicht möglich sind. Da muss man eine Lösung finden.

Wie sie aus den Zuschriften entnehmen können, entsprechen einige Ihrer Vorstellungen nicht ganz der Realität. So ist z.B. das langjährige Wohnen auf einer Baustelle nach meiner Erfahrung die absolute Normalität. Wenn man den langen Prozess nicht in der zeitlichen Abfolge erfassen kann, müsste man ihn durch simultane Berichte aus verschiedenen Familien in verschiedenen Stadien ersetzen. Das hätte für mich den Reiz einer viel grösseren inhaltlichen Tiefe, und würde im Prinzip auch eine verallgemeinerte Geschichte erzählen. (Ich hoffe, dass das mit den Vorstellungen Ihres Auftraggebers übereinstimmt!)

So könnte man z.B. an einem solchen Haus im Anfangszustand zeigen, wie sich die Bauherren zunächst einmal in das Haus hineinfinden müssen, seine Geschichte entdecken und mit diesem allmählich immer qualifizierteren Wissen auch ihre Vorstellungen von zukünftigen Zuhause mit Hilfe eines erfahrenen Architekten nicht selten durchgreifend umkrempeln.

Die nächste Stufe ist dann die Baustelle, die sich oftmals so darbietet, dass das zukünftige Aussehen zuerst scheinbar immer weniger erkennbar ist, und sich mit zunehmendem Fortschritt irgendwann wieder herauszukristallisieren beginnt, bis hin zur Phase des letzten Schliffes (oftmals schon in bewohntem Zustand).

Und der letzte Ort wäre dann ein Haus , das schon seit Jahren fertiggestellt ist und eine besondere Atmosphäre ausstrahlt – sehr häufig mit wunderschönen Gärten.

So würde der Komplexität der Materie Rechnung getragen und die Beschwernisse und Mühen auf dem Weg angemessen dargestellt, am Ende aber versöhnlichd der Lohn der Arbeit angemessen dargestellt – ein Haus mit einer Atmosphäre und Heimeligkeit, wie sie kaum ein Neubau bieten kann.

Wäre das nicht ein Ansatz? Bei der Zusammenstellung einer entsprechenden Gruppe von Häusern in den entsprechenden Zuständen wären wir in diesem Falle auch fachlich beratend sehr gern behilflich!

Dietrich Maschmeyer, Bundesvorsitzender IGB


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BeitragVerfasst: So 16. Aug 2009, 15:10 
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Hallo Filmteam,

am Tag des offenen Denkmales könnt Ihr uns gerne in Obercunnersdorf ,Hauptstr.105 in der Oberlausitz besuchen.Das Umgebindehaus von 1704 ist in einem schlechten Zustand, sogar das Essen von 2005 ( nach dem Tod der Besitzerin ) steht noch in der Küche.Soll wieder fachgerecht aufgebaut werden.
Ihr könntet aber auch mal bei www.Umgebindeland.de nachfragen ob das Projekt "Inselhaus" schon mit Einzug abgeschlossen ist.Das müsste fertiggestellt sein bzw in der Endphase oder das Projekt "Pilgerhaus", da könnte es noch mit Einzug bzw Eröffnung bei euch zeitlich passen.Fragt Herrn Arnd Matthes Tel Nr. usw findet Ihr dort auf der Seite.

Danke für Euren Beitrag und gutes Gelingen wünscht Euch Petra Anshelm und Mike Urban
IGB KS Freital und KS Obercunnersdorf


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