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Straßenbau frißt Häuser
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Autor:  Stefan Haar [ Do 2. Sep 2004, 13:11 ]
Betreff des Beitrags:  Straßenbau frißt Häuser

Durch Straßen- und Gehwegebau wurde - und wird immer noch :'( - vielen Schwellen von Fachwerkgebäuden die "Luft" abgeschnitten. Erst einmal eingebuddelt, haben sie mittelfristig keine Überlebenschance mehr. Die Ursache ist eigentlich völlig klar und der Verursacher müßte nach meinem - hoffentlich gesunden - Menschenverstand eigentlich an den Sanierungskosten beteiligt werden.

In der Regel wären das die Kommunen oder Landkreise.

Kennt jemand Grundsatzurteile zu diesem Thema?

Autor:  salinodg [ Mo 6. Sep 2004, 11:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

Bei diesen häufig ungeklärten rechtlichen Situationen muß man sogar noch einen Schritt weiter denken.

Muß man - was normalerweise der Fall ist - für einen notwendigen Schwellenaustausch oder eine Reparatur auch den möglicherweise nicht rechtmäßig erstellten Gehweg "aufbuddeln", muß man diesen ggf. auf eigene Kosten wieder instand setzen. ???

Jetzt bekommt der Wahnsinn langsam Methode.

Autor:  mia [ Mi 8. Sep 2004, 18:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

auch ich möchte mich gerne bei der Suche nach Lösungen beteiligen und suche auch für mich nach Lösungen, da auch meine Scheune eingebuddelt wurde. Der Mann vom Tiefbauamt hat vorgeschlagen, das Grundstück vor der Scheune doch von der Stadt zu erhalten, um einen möglichen Rückbau vorzunehmen. Dem war die Situation wohl bewußt.
Die Stadt will jedoch jetzt dafür 10.000,- Euro haben. Kurz gesagt; ich interessiere mich auch für das thema und bleibe am Ball.

Autor:  Dietmar Fröhlich [ So 6. Mär 2005, 22:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

An diesem so wichtige Thema, das sicher ganz viele alte Häuser betrifft, will offensichtlich kaum jemand ran.
Warum eigentlich nicht ?

Autor:  Ralf Femmer | KS Freiberg [ Di 8. Mär 2005, 18:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

Vieleicht gibt es in diesem Forum nicht so viele, die es betrifft? Wäre es nicht auch der richtigere Weg, dierekt bei der Ausführung der Maßmahme zu intervenieren? Normalerweise wird über den Wegebau doch im Vorfeld informiert, oder liege ich da falsch?
fg
Ralf Femmer

Autor:  salinodg [ Di 8. Mär 2005, 23:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

@ Ralf Femmer,

ich glaube, das hier weniger die direkte Betroffenheit das Problem darstellt, als vielmehr Unkenntnis über die bau-physikalischen Zusammenhänge i.V. mit einer sehr schwammigen rechtlichen Situation. Dazu dürfte es auch eine sehr große Dunkelziffer geben, d.h. viele wissen garnicht, daß sie betroffen sind.

Liebe Grüße
salinodg

Autor:  Ralf Femmer | KS Freiberg [ Mi 9. Mär 2005, 16:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

Vieleicht wäre es unter diesen Umständen ja gar nicht so verkehrt mal darüber nachzudenken, Eigentümern so etwas wie einen Leitfaden "Wie verhindere ich Schäden an meinem Fachwerkhaus" an die Hand zu geben und damit das Thema und die IGB ein wenig mehr in das Interesse zu Rücken?
fg
Ralf Femmer

Autor:  Dietmar Fröhlich [ Mi 9. Mär 2005, 17:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Straßenbau frißt Häuser

@ Ralf,
das ist eine sehr gute Idee. Ich weiß, wir alle brauchen viele solche und ähnliche Ratgeber.
Die Frage ist nur: Wer macht´s ?
Einen zahlenden Auftraggeber dafür wird es kaum geben. Uneigennützig kann gern jeder so viel arbeiten wie er möchte - siehe "Ehrenamt".
Frohes Schaffen wünscht
Dietmar

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