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Handgestrichene Hohlziegel
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Autor:  Ulrike Nolte [ Sa 27. Aug 2005, 19:46 ]
Betreff des Beitrags:  Handgestrichene Hohlziegel

Hallo zusammen,

das Dach unseres Hauses ist ca. zur Hälfte noch mit handgestrichenen Hohlziegeln gedeckt. Werden solch alte Ziegel noch gesucht? Wenn JA, wem/wo kann man sie anbieten?

Wenn NEIN, werden sie als Beetbegrenzungen "enden" :)

Danke und Grüße
Ulrike

Autor:  salinodg [ Sa 27. Aug 2005, 20:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Handgestrichene Hohlziegel

Hallo Ulrike,

Du kannst natürlich versuchen, die Ziegel über verschiedene Kanäle zu verkaufen, z.B. www.baurat.de oder über den "Unternehmerverband Historische Baustoffe" etc.

Die Beetbegrenzung ist natürlich noch eine akzeptale Form der Wiederverwertung.

LG

Autor:  Dietmar Fröhlich [ Mi 7. Sep 2005, 19:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Handgestrichene Hohlziegel

Hallo Ulrike,
es ist gut, wenn jeder so denkt wie Ihr und das Alte, Wertvolle nicht einfach auf die Schutthalde kommt.
Wie Salinodg schon schrieb, gibt es regional unterschiedlich Firmen und Einrichtungen, die wiederverwertbare Altbaustoffe übernehmen (event. aufarbeiten) und weiterverkaufen /abgeben. Wenn Ihr keine Erfolge damit habt und die Steine bereits geborgen und gut gelagert sind, dann kann man sie auch im "Holznagel" anbieten oder ins Forum stellen als Angebot. Es wird daran gearbeitet, daß auch auf unserer Internetseite dafür bald eine Plattform entsteht.

Fröhliche Grüße in Euer altes Schulhaus Hummersen.!
Möge Eure Haltung weiterhin Schule machen
Dietmar

Autor:  Ulrike Nolte [ Mi 7. Sep 2005, 20:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re:Handgestrichene Hohlziegel

Hallo Dietmar,

noch liegen die Ziegel auf dem Dach. Nächste Woche geben wir die Anträge für die Förderung ab, der Bauantrag läuft schon. Wir hoffen, dass wir spätestens Anfang Oktober anfangen können (schnelle Bearbeitung wurde uns ja schon mehrfach zugesagt). Das Problem sind immer wieder die Kostenvoranschläge. Man muss den Handwerkern hinterher sein, wie der Teufel hinter der armen Seele ;D

Übrigens könnte es sein, dass unser Haus 1824 erbaut wurde. Die Feuerversicherung (Lippische) hat wohl noch Unterlagen. Evtl. weiß ich nächste Woche mehr. In einem Katasterauszug von 1897 jedenfalls ist das Haus schon so eingezeichnet wie es heute noch immer steht.

Leicht ist unsere Einstellung nicht gerade zum Tragen. Besonders, wenn man die ganzen Kosten zusammen zählt. Aber es wird schon werden. Wir lieben dieses alte Haus, es wird uns Heimat und Geborgenheit schenken. Das hat es uns schon versprochen (wir fühlen uns pudelwohl darin - jetzt schon!). Also tun wir ihm nichts an, was wir uns selbst auch nicht antun würden. Lieber verzichten wir auf Beiwerk.

Liebe Grüße
Ulrike

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