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Re: Einlagerung, Vorratshaltung
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Seite 4 von 4

Autor:  forenadmin [ Di 20. Nov 2007, 21:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

tobi hat geschrieben:

Man muss m. E. viel früher mit fertigen und transparenten Konzepten eingreifen.



Ranunkel hat geschrieben:

Das ist gar nicht so sehr OT, Thomas.

Mach doch einen eigenen Strang im Sammelsurium auf, denn über dieses Thema (rechtzeitig abholen) kann man gar nicht ausgiebig genug diskutieren.
Ich habe da auch eine Meinung dazu - nicht nur das Kürzel ...



Ich bin auf dem Weg dahin Ulrike, da mich dieses Thema schön längere Zeit beschäftigt und in meinem Kopf "gärt"!  ;)


Besonders "dieser Aufschrei" der hier unlängst durch das Forum "hallte"...  |  Link

Dietrich Maschmeyer am 14.10.2007 | 20:56:33 hat geschrieben:

Warum, um Hmmels willen, steht das Gebäude nicht in der Gebäudebörse für den Mühlenkreis?
Das Instrument sollte man doch nutzen, dafür ist es doch da!




... hat mich wieder nachdrücklich daran erinnert!
Ich arbeite daran, benötige aber noch etwas Zeit und einige Hintergrundinformationen.

Das OT bezog sich insofern auf die Einlagerung von Äpfeln, Kartoffeln, Rüben und die Lagerung in Mieten pp.
Ach, ja, und dieses "Teufelszeug" von Äthylen oder Aetzhython oder wie auch immer, nicht zu vergessen!  ;D


Denkende Grüße
Thomas

Autor:  Ulrike Nolte [ Di 20. Nov 2007, 21:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

miro hat geschrieben:

Warum solte Kulturerbe nicht viel kosten? Schon allein aus Achtung vor denen, der(die)  solche Werke erschaffen hat?


Weil die meistens am Hungertuch genagt habe, während sich heute die Reichen mit so einem Werk "schmücken"

Autor:  miro [ Di 20. Nov 2007, 22:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

lass die Reichen reich sein, aber lass die geistreichen ........

Autor:  forenadmin [ Mi 21. Nov 2007, 21:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

OT

"Träume sind was Schönes. Wenn ich vor 20 Jahren ...
Ach was, da war ich gerade mal 34 Jahre alt und hatte vollkommen andere Sorgen. Daran, ein altes Haus zu retten, war damals jedenfalls nicht zu denken. Obwohl genau das (in so einem Haus zu leben) dieser mein Traum war. Und nebenbei, dazu brauchts auch den richtigen Partner."

Sag' mal, Ulrike .....

..... sprichst Du von mir ?  ;)
..... nur das mit dem Alter (da war ich nämlich erst 21) paßt nicht ganz, aber sonst meintest Du mich - oder?  ;)

Birgit

Autor:  Ulrike Nolte [ Mi 21. Nov 2007, 21:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

thobi hat geschrieben:
Sag' mal, Ulrike .....

..... sprichst Du von mir ?  ;)
..... nur das mit dem Alter (da war ich nämlich erst 21) paßt nicht ganz, aber sonst meintest Du mich - oder?  ;)

Birgit


Pssssst, Birgit, das sind Kellergespräche  ;D  8)  :-*

Das geht jetzt zu sehr an's Eingemachte  ::)

Schelmische Grüße
Ulrike

Autor:  forenadmin [ Do 22. Nov 2007, 19:04 ]
Betreff des Beitrags:  Einlagerung + Vorratshaltung in Erdmieten

... hier noch etas zum Thema meine Damen ...  ::) und Herren natürlich!  :D


In ihrem Buch ?Naturkeller? ? Um- und Neubau von Räumen zur Frischlagerung von Obst und Gemüse -
beschreibt die Autorin auch die Einlagerung von Äpfeln in Erdmieten.

Dafür eignen sich demnach besonders die lagerfähigen, harten und festfleischigen Apfelsorten.

Die Äpfel sollten vor der Einbringung in die Erdmiete zunächst einige (2-4) Wochen in Hurden
o. ä. gelagert werden. Dabei kommt der Reifeprozess langsam zur Ruhe, wobei eine beträchtliche
Menge an Atmungswärme abgegeben und Zellwasser verdunstet wird.

Für die anschliessende Einlagerung in der Erdmiete sind dann nur die einwandfreien Äpfel zu verwenden!

Bei leichten Sandböden sollten die Aussenwände nach außen abgeschrägt sein, bei Lehmböden gerade.
Die Wände und der Boden der Erdmiete sind ? z.B. durch stärkeren Draht - gegen Nager zu schützen.

Für Gebiete mit hohem Grundwasserstand oder in sehr niederschlagsreichen Gegenden, sind Erdmieten allerdings ungeeignet.

Die Erdmieten sollten eine oder mehrere Entlüftungen haben,
die so auszuführen sind, dass darüber kein Niederschlagswasser eindringen kann.
Die Abdeckung besteht i. d. R. aus mehreren Schichten Laub und/oder Stroh sowie Erde.
Die Stärke dieser Abdeckung ist den jeweilig vorherrschenden Außentemperaturen anzupassen.

Über die Entlüftung kann ? durch Herablassen eines Thermometers - die Temperatur im Inneren der Miete gemessen werden.

Quelle: Naturkeller ? Hrsg.: Claudia Lorenz-Laderer


Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!  ;D

Autor:  Ulrike Nolte [ Do 3. Apr 2008, 17:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einlagerung, Vorratshaltung

Weil ich es ja versprochen hatte  ::)

Kartoffeln und Äpfel haben sich nur bedingt gut vertragen da unten in meinem Keller.

Die Salatkartoffeln (Cilena) hat sich zuerst beschwert. Da wir den Vorrat recht schnell verspeist hatten, hatten sie allerdings nicht sehr viel Zeit mit dem Austreiben. Anfang Januar musste ich einige wenige Knollen aber dann doch entsorgen. Zu dem Zeitpunkt fischte ich auch schon den ein oder anderen mürben Apfel aus den Lagerkörben. Als am wenigsten tolerant erwies sich der Boskop.

Die mehligkochende Sorte (hab den Sortennamen vergessen) war da etwas robuster. Ende Februar musste ich aber auch hier ein paar wenige Knollen entsorgen. Aber nicht, weil sie zu stark ausgetrieben hätten, sondern weil diese Knollen merkwürdig aussahen - als ob sie eine Art Krebs hätten.

Die Äpfel musste ich zu diesem Zeitpunkt dann auch ziemlich aussortieren. Einige wenige Früchte lagern noch im Keller, aber knackig sind die längst nicht mehr.

Damit ist klar, dass die Kartoffeln im Herbst einen anderen Platz bekommen müssen. Und vermutlich sind die Äpfel auch nicht wirklich zum lange lagern geeignet.

Grüße
Ulrike

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