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der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. - IGB
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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 00:34 
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Ich weiss aus der Überlieferung von Patienten meines Arzt-Vaters, dass Äpfel auch in Erdmieten gelagert wurden (wohl zumeist in Ostpreussen und Schlesien).  Das hat offenbar gut funktioniert. Die Leute haben es später im Emsland weiter so gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 10:26 
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Da wäre ich aber vorsichtig. Gerade Äpfel scheiden bei der Reife Äthylen aus, welche widerrum
diie anderen Äpfel animiert, reif zu werden. D.h. ein faulender Apfel in der Miete, und schon ist
das Unglück da. Bei Lagerung im Keller soll ich ja auch einmal in der Woche die Äpfel kontrollieren
bzw. umdrehen und die schlechten entfernen.

Apfelmiete zwecks Viehfutter könnte ich mir da schon eher vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 19:24 
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Ich habe es selbst nie ausprobiert, sondern nur die Erfahrung wiedergegeben.

Im übrigen dürfte eine Erdmiete mit guter Strohpolsterung durchaus hinreichend belüftet sein. Sonst gäbe es bei anderen Früchten ja auch Probleme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 20:44 
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Es geht nicht um die Hinterlüftung, sondern darum, daß reifende Äpfel oder Tomaten zuviel
Aetzhython ausschicken. Dieses wird von den gleichen Früchten als Reifeprozess aufgenommen,
egal ob Luft oder nicht. Bei einem Boskop der im 02 reif ist, kann ich damit eine Riefe im 09 produzieren.
Ist das gewollt? Dann kann ich gleich mit Propangas arbeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 20:47 
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Soor, wir sprächen über Äpfel, nicht über Rhabarber oder Sellerie,
selbsst im Internet gibt es darüber Informationen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Mo 19. Nov 2007, 23:40 
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Beiträge: 767
Liebe Leute,

bitte nicht irgendwelche irgendwo aufgeschnappten Argumente wiedergeben, das bringt nicht wirklich etwas. Was wir brauchen, sind reale Erfahrungen oder Überlieferungen. Ich denke, nur die helfen unseren Fragestellern und Lesern weiter. Professionelle Apfellagerung ist ja eine technisch  anspruchsvolle Sache. Wir suchen erprobte Methoden für Otto Normalverbraucher, die dem Optimum möglichst nahe kommen.

Nebenbei würde mich interessieren, aus welchem Stoff  der Dreckfuhlertuefel Aetzhython gemacht hat.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 00:06 
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Sorry, ich spreche nicht als Architekt, sondern als Dip.Ing.Agr


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 00:37 
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Also Leute ...

seid mir bitte nicht böse, ABER ich versteh' langsam nur noch BAHNHOF! ::) ??? ::)

Zitat:
... aus welchem Stoff  der Dreckfuhlertuefel Aetzhython gemacht hat ...


Dreckfuhlertuefel  = Druckfehlerteufel ?!?

Aetzhython = ???

Könnt ihr mir das bitte 'mal näher erläutern ...


Thomas

P.S.: ... oder ist dies vielleicht, eine mir unbekannte Fachsprache ...

_________________
Gruß
Thomas Schomburg


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 15:50 
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Ui, meine Herren,
auch wenn sich ein Chemiker (Dietrich) und ein Dipl.-Ing.-Agr. (Miro) treffen, muss es doch nicht unbedingt gleich soooo funken  ;)
So ganz ohne sind Dietrichs Beiträge zu diesem Thema ja nun nicht.

Also, dass die Äpfel dieses Reifegas Äthylen produzieren, ist (mir) klar. Gerade deshalb soll man ja auch keine anderen Gartenfrüchte zusammen mit Äpfeln lagern. Bei mir im Keller ist bis jetzt noch alles in Ordnung, bis auf den roten Apfel, der aber angeblich kein Lagerapfel sein soll. Weil ich die Sorte noch immer nicht kenne, kann ich auch nichts dazu recherchieren sondern muss einfach hinnehmen was man mir sagt.

Interessanter Weise halten sich auch ein Kürbis, einige Zitronen und Mandarinen, Zwiebeln, Knoblauch (als Frischware). Und möglicherweise tun auch die Lagen von Zeitungspapier unter den Äpfeln einen bestimmten Dienst. Ich kann es nicht erklären weil ich nur eine Hausfrau bin, die weder von Ackerbau und Viehzucht, noch von Chemie besondere Ahnung hat.

Die Lagerung der Äpfel in Mieten - ich denke, Miros Einwurf ist nicht so sehr verkehrt. Im Keller kontrolliert man sie und sondert Fauliges aus damit der Rest nicht angesteckt wird. Die Frage ist nur, ob nicht eigentlich auch Kartoffeln auf faulige Exemplare überprüft werden sollten. Ich denke schon, denn eine einzige angefaulte Kartoffel kann den Rest der Lagerware auch verderben (im Kleinen selbst erlebt). Von daher denke ich, dass diese großen Schütten gar nicht so optimal sind. Andererseits kenne ich das von meiner Großmutter nicht anders. Die lagerte ihre Kartoffeln auch in solchen Schütten. Der Keller war sehr kühl, hatte aber ein Fenster.

Früher wurden die Kartoffeln vor dem Einlagern gekalkt - warum?

Ein weiteres Problem sind die unterschiedlichen Lagertemperaturen und Lichtbedürfnisse. In einem einzigen Raum für alles auch nicht wirklich realisierbar.

Hier steht das Regal mit den Äpfeln näher am Fenster, aber an der Innenwand und ganz in der Nähe der Treppe. Die Kellertür ist undicht. Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass die Belüftung dadurch besser ist? Die Kartoffeln stehen auch an der Innenwand, aber durch eine raumhohe Zwischenwand aus Ziegeln von den Äpfeln getrennt und mit Tüchern abgedeckt. Vielleicht hilft das (auch), die Probleme im Griff zu halten? Ich habe keine Ahnung und bin sehr gespannt, wie sich das hier weiter entwickelt. Jedenfalls fühle ich mich wie eine Entdeckerin  :D

Ich habe mir (u.A.) das Buch:
Naturkeller - Umbau und Neubau von Räumen zur Frischlagerung von Obst und Gemüse
von Claudia Lorenz-Ladener gekauft. (www.oekobuch.de)
Darin sind verschiedene Kellersysteme beschrieben und wie man sie herstellt. Mit vielen wissenschaftlich untermauerten Ergänzungen und Erklärungen/Ratschlägen zur Lagerung diverser Gartenfrüchte. Je nach Ergebnis in meinem Keller müssen wir gf. über Verbesserungen noch einmal nachdenken.

@Thomas,
danke für die Bilder. Ich kann mir das jetzt schon ganz gut vorstellen.

@Miro,
Du hast unbedingt Recht - es geht sehr viel Wissen verloren! Deshalb habe ich ja dieses ganz persönliche Steckenpferd in Bezug auf "Hausarbeit - Frauenarbeit". Manche Leute bezeichnen mich auch spöttisch als "ewig Gestrige", dabei geht es gar nicht darum nach den Regeln und Gewohnheiten von Gestern zu leben. Es geht (mir) allein darum, zu sehen was früher galt und auch heute noch gelten könnte. Schließlich hat man auch früher schon fortschrittlich gelebt und nicht alles was heute für gut propagiert wird, ist wirklich gut.

Stricken und andere weiblichen Handarbeiten habe ich auch nur gelernt, weil da jemand war die es mir beibrachte. Niemand würde auf die Idee kommen, diese Tätigkeiten als "ewig gestrig" zu verspotten obwohl man heute noch auf genau die gleiche Art strickt, häkelt und stickt wie vor hundert und mehr Jahren.

In diesem Sinne - bitte nicht weiter streiten. Wir wollen alle nur das Gleiche  :)
Ulrike

NS: Natürlich bin ich auch traurig, wenn ich sehe wie alte Gebäude einfach zerfallen. Aber man kann den Besitzern auch keinen direkten Vorwurf machen. Schließlich ist der Erhalt von solchen Gemäuern (meine ich liebevoll) kein Pappenstiel, da gehört (auch) viel altes Wissen dazu und einiges handwerkliches Geschick. Ohne das ist so ein Unterfangen nicht gerade billig ...

_________________
"Wenn du wirklich etwas willst, werden alle Märchen wahr." (Theodor Herzl)
Mehr über meine wahr gewordenen Märchen ist hier nachzulesen


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 18:07 
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Registriert: Mo 4. Sep 2006, 20:29
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Wohnort: Minden
Ranunkel hat geschrieben:


NS: Natürlich bin ich auch traurig, wenn ich sehe wie alte Gebäude einfach zerfallen. Aber man kann den Besitzern auch keinen direkten Vorwurf machen. Schließlich ist der Erhalt von solchen Gemäuern (meine ich liebevoll) kein Pappenstiel, da gehört (auch) viel altes Wissen dazu und einiges handwerkliches Geschick. Ohne das ist so ein Unterfangen nicht gerade billig ...



OT

... dazu, liebe Ulrike, fällt mir spontan ein Satz/eine Aussage von Wolfgang ein, die sinngemäß in etwa lautete ...

dass die heutigen Eigentümer - dieser alten und kulturell wertvollen Bausubstanz - nicht "das Recht haben" diese
einfach so sehenden Auges und gedankenlos verfallen zu lassen. Sie haben diese Gebäude weder erbaut/erstellt
noch erarbeitet sondern in den allermeisten Fällen "nur" geerbt!

Dies ist aber sicher ein ganz anderes, eigenes Thema, bei dem meine Gedanken eher dahin gehen, dass man die
Besitzer viel früher "abholen" sollte. Man muss m. E. viel früher mit fertigen und transparenten Konzepten eingreifen.

Denn 5 vor 12 ist eigentlich halb 3 und von daher viel zu spät!


OT-Grüsse von
Thomas

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Gruß
Thomas Schomburg


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 20:22 
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Ich weiß, ich weiß,  aber träumen sollte schon noch erlaubt sein.
Wenn ich 20 Jahre jünger wäre, würde ich jedes davon retten.
Aber man wird älter, und hat sogar Zweifel, ob man sein eigenes retten kann


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 20:44 
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Zitat:
Man muss m. E. viel früher mit fertigen und transparenten Konzepten eingreifen.


Das ist gar nicht so sehr OT, Thomas. Mach doch einen eigenen Strang im Sammelsurium auf, denn über dieses Thema (rechtzeitig abholen) kann man gar nicht ausgiebig genug diskutieren. Ich habe da auch eine Meinung dazu - nicht nur das Kürzel ...

@Miro
Träume sind was Schönes. Wenn ich vor 20 Jahren ...
Ach was, da war ich gerade mal 34 Jahre alt und hatte vollkommen andere Sorgen. Daran, ein altes Haus zu retten, war damals jedenfalls nicht zu denken. Obwohl genau das (in so einem Haus zu leben) dieser mein Traum war. Und nebenbei, dazu brauchts auch den richtigen Partner.

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Mehr über meine wahr gewordenen Märchen ist hier nachzulesen


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 21:11 
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Thobi, wir haben uns 8 Jahre dagegengestreut, dieses Haus unter Denkmalschutz stellen zu lassen.
Wenn uns jemand... es wäre toll gewesen.

Ranunkel, ich weiß nicht wie es dir geht, mir in etwa so: Ich habe vor 110 Jahren ein Gemälde von
`van Gogh`gesehen; zum reinlegen, und keiner wollte es. Heute sind sie unbezahlbar. Vielleicht auch
unser Arbeitskulturerbe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 21:29 
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miro hat geschrieben:
Vielleicht auch unser Arbeitskulturerbe.


Was, van Gogh? Oder die alten Bilder?
Zumindest ist das Kulturerbe und sollte nicht mit derart hohen Summen gehandelt werden. Schon allein aus Achtung vor denen, die solche Bilder gemalt haben.

Dat is jetzt aber janz weit wech vom Thema  :-\

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 Betreff des Beitrags: Re: Einlagerung, Vorratshaltung
BeitragVerfasst: Di 20. Nov 2007, 21:53 
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Auch wen dat jetzt janz weit wech von ne Thema is:
Warum solte Kulturerbe nicht viel kosten? Schon allein aus Achtung vor denen, der(die)  solche Werke erschaffen hat?

Ich träume von meinem Haus als Siegessäule, jeden Tag 10.000 Besucher a 3,50 Euro ...... und ich würde das Haus verkaufen.


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