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der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. - IGB
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BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2007, 13:38 
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Registriert: Fr 29. Apr 2005, 11:10
Beiträge: 502
Wohnort: Berlin / Münchehofe (Brandenburg LDS)
Liebe Gärtnerinnen und Gärtner,

ich habe gerade einen Grundstücksteil aufgeräumt und möchte den dann auch einer gärtnerischen Nutzung zuführen. Soviel meine ich verstanden zu haben, WASSER ist wichtig. Weil der vorhandene Sprengwasserbrunnen zu weit entfernt ist, habe ich mich mit meinen Mitbewohnern darauf verständigt, einen zusätzlichen Brunnen zu bauen. Allerdings würde der dann in einer Entfernung von ca. 20 Metern von unserem Trinkwasserbrunnen entstehen. ehrlich gesagt habe ich keine Vorstellung  ob das u.U. zu nah am Trinkwasserbrunnen ist und dann die Gefahr besteht das der Trinkwasserbrunnen "leerläuft". Hat einer / eine von Euch Erfahrungen mit so was ?

Viele Grüße, Sven.

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Teske + Schwiede Architekten
Sachverständige für Schäden an Gebäuden

Alle Beiträge im Forum sind ausschließlich allgemeine Betrachtungen und keinesfalls konkrete Sanierungsanleitungen oder Rechtsberatungen. Hierfür sind immer Einzelfallberatungen durch einen Sachkundigen vor Ort erforderlich.


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BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2007, 14:49 
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Registriert: Mo 17. Feb 2003, 17:34
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So eine Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten. Das hängt alles sehr stark von der Bauart der Brunnen ab.

Trinkwasserbrunnen fördern durch die gezielte Verrohrung oft aus relativ tiefen Grundwasserhorizonten, Sprengbrunnen oft aus recht hohen Grundwasserstockwerken. Was also "Entfernung" bedeutet, hängt vom Einzelfall ab. Dicht nebeneinander kann bei Übereinander also relativ weit entfernt voneinander bedeuten. Und natürlich haben die Nachbarn sichr auch Brunnen, die man berücksichtigen muss!

Die maximale Fördermenge eine Brunnens richtet sich neben anderen Grössen auch nach dem Fliesswiderstand im Horizont und für den gesamten Horizont auch nach der Menge, die von oben nachsickert. Das kann man durch einen Belastungsversuch ermitteln, in dem der Brunnen praktisch trockengepmpt wird. Möglicherweise ist ja gar kein zweiter Brunnen nötig? Ausser bei Kleinbrunnen bedarf es für Brunnen über einer gewissen Fördermenge auch einer wasserrechtlichen Genehmigung!

Also mal in der Unterlagen wühlen und schauen, was eigentlich örtlich Sache ist, oder ggf. auch beim Wasserwirtschaftsamt nachfragen!


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BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2007, 18:21 
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Registriert: Sa 9. Dez 2006, 16:14
Beiträge: 869
Wohnort: Lügde-Hummersen (Kreis Lippe)
... und dann einen Brunnenbauer fragen. Adressen (und andere Info's) gibt's hier:
http://www.der-brunnen.de/brunnenbauer/brunnenbauer.htm

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"Wenn du wirklich etwas willst, werden alle Märchen wahr." (Theodor Herzl)
Mehr über meine wahr gewordenen Märchen ist hier nachzulesen


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